Freitag, 10. Februar 2017

[Rezension] Eisprinz und Herzbube von Elena Losian

Titel: Eisprinz und Herzbube
Autor: Elena Losian
Verlag: MAIN Verlag
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Kurzbeschreibung:
Es gibt drei Dinge, von denen Emilio überzeugt ist. Erstens: Der Lebensgefährte seines Vaters ist ein Sadist und Meister darin, ihn zum Explodieren zu bringen. Zweitens: Die Schule und ganz besonders seine Mitschüler sind einfach mal total für den Arsch. Und drittens: Der schwule Schulsprecher Nicholas ist der arroganteste Kerl unter der Sonne. Emilios ohnehin nicht allzu langer Geduldsfaden wird ein bisschen zu heftig strapaziert, als er durch ein Missverständnis mit Nicholas aneinandergerät – und ein ungewollter Kuss alles verändert ...

Fazit:
Eisprinz und Herzbube ist ein Roman über das Erwachsenwerden, Freundschaft, Familienprobleme und die erste große Liebe.
Emilio und Nicholas, letzterer geoutet und beliebt, gehen auf dasselbe Gymnasium und können sich nicht ausstehen. Was zu beginn auf eine sehr klischeehafte Liebesgeschichte hinweist (denn auch schon der Klappentext weist darauf hin) entwickelt sich im Laufe der Story zu einem Hoch und Tief der Gefühle. 

Nicholas war mir lange nicht sympathisch (was aber durchaus beabsichtigt sein kann). Ein Macho dessen Interesse nur aus Spaß an der Sache besteht. Mit dem Lauf der Geschichte blicken wir hinter die Fassade, die er sich jahrelang erarbeitet hat und man lernt ein weiteres mal, dass man jemanden nicht nach seiner Hülle beurteilen sollte.

Frau Losian versteht es unglaublich gut die Gefühle der beide einzufangen und sie an den Leser weiterzugeben. Ein angenehmes Erzähltempo das sich über 400 Seiten erstreckt. Es war schwer es aus der Hand zu legen.
Ob man es wegen dem Coming-Out Thema unter die Rubrik Jugendbuch einreihen will ist jedem selbst überlassen. Meiner Meinung ist es für Jugendliche wie Erwachsene geeignet.

💚💚💚💚💚 von 💚💚💚💚💚
               Herzchen

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